Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

Hachiko - Eine wunderbare FreundschaftHachiko, eine wunderbare Freundschaft, beruht auf einer wahren Geschichte. Hachiko ist zwar kein Labrador, sondern ein japanischer Akita-Hund, aber die Geschichte ist einfach nur traurig schön. Verfilmt wurde die Geschichte von Hachiko mit Richard Gere in der Hauptrolle als Professor Parker.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Eines Tages findet Professor Parker nach der Arbeit am Bahnhof einen herrenlosen Hundewelpen. Er nimmt den kleinen japanischen Akita Hund bei sich auf, seine Frau ist davon zunächst nicht allzu sehr begeistert. Aber der kleine Hund erobert das Herz des Professors im Sturm. Und so begleitet ihn Hachiko jeden Tag zum Bahnhof und holt ihm am Abend wieder ab. Und eines Tages wartet Hachiko vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens. Und treu wie er ist, auch am nächsten Tag und wieder und wieder. Den der Professor kann nicht mehr zurück kehren. Zehn Jahre lang, soll Hachiko vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens gewartet haben.

Eine traurige Geschichte. Die auf einer wahren Geschichte beruht. Ereignet hat sich das ganze in den 1920er und 1930er Jahren in Japan. 1934 endete sie dann.

Ein wunderschöner und herzzerreißender Film mit Heulgarantie.

Ich habe ihn bis heute noch nicht komplett am Stück schauen können. Es hat auch ewig gedauert, bis ich den Film überhaupt schauen konnte. Alleine, dass man weiß, dass die Geschichte sich so in etwa auch wirklich ereignet hat, macht den Film teilweise schwer ertragbar. Aber ich bereue es nicht, ihn geschaut zu haben.

Es mag sein, dass ihn der eine oder andere langweilig findet. Denn schließlich passiert in diesem Film so gut wie nichts. Vielleicht kann man auch darüber diskutieren, ob die Geschichte von Hachiko wirklich für einen ganzen Film taugt. Und so wird Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft sicherlich den einen oder anderen enttäuschen.

Für mich aber einer der schön-traurigsten Hundefilme aller Zeiten. Es muss eben nicht immer Aktion sein.

Tierischer Hauptdarsteller
Hachiko als Welpe wurde von einem Shiba-Hund gespielt. Der ältere Hachiko wurde, je nach Lebensabschnitt und Anforderungen, von drei verschiedenen Akita-Hunden namens Chico, Layla und Forrest dargestellt.

Hachiko
hachiko lebte von 1923 bis 1935 in Japan. Noch heute gilt Hachiko in Japan als iNbegriff der Treue. Auch er lebte mit einem Universitätsprofessor, auch der originale Hachiko holte diesen jeden Tag vom Bahnhof ab. Bis dieser 1925 starb und Hachiko zu Verwandten kam, und dort dann jeden Tag ausriss, um zu einer festen Zeit am Bahnhof auf sein Herrchen zu warten.

Hachiko Film Details
Darsteller: Richard Gere, Joan Allen, Sarah Roemer, Robbie Collier Sublett, Kevin DeCoste, Cary-Hiroyuki Tagawa

Regisseur: Lasse Hallström
Erscheinungsjahr: 2009
Länge: 93 Minuten
Altersfreigabe: FSK 0

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