Der Labrador Retriever - Fotos, Tipps und Wissenswertes

Unser dicker Labrador - Hund auf Diät

Der Kampf gegen Übergewicht gehört gerade bei Labrador-Haltern zum alltäglichen Kampf mit dazu. Dabei leidet der Labrador Retriever ganz besonders unter jedem Kilogramm zu viel auf der Waage. Und da unser Tonko auch noch unter leichter HD leidet, ist jedes Kilo Übergewicht äußerst schädlich für ihn.


Unser Labrador wird über Weihnachten richtig dick

Uns ist es selbst schon passiert, dass wir über Weihnachten mit viel Besuch aus unserem leicht übergewichtigen Labrador ein mehr als gut genährtes Kerlchen bekommen haben. Im November waren wir noch beim Wiegen, da lag er bei 47 Kilogramm und er sollte zwei, besser drei Kilogramm abnehmen. Anfang Januar brachte er das Kampfgewicht von 54 Kilogramm auf die Waage und bekam prompt auch Probleme mit dem rechten Schultergelenk.


Das Problem ist natürlich, dass man seinen Hund selbst jeden Tag ständig vor Augen hat. Daher fallen kleine schleichende Veränderungen kaum auf. Allerdings hätte uns auffallen können, dass das Halsband langsam viel zu eng wurde. Statt dann schon die Reißleine zu ziehen, und jedem Besuch bei Strafe zu verbieten, dem Hund auch nur das allerkleinste Leckerchen zu geben, kam es dann zum äußersten und unser Labrador fing auch noch an vorne zu humpeln. Der Tierarzt meinte folgerichtig, dass das Gewicht eben nun auf die Gelenke und die Schulter vorne drücken würde. Danach gab es dann die Crashkur für den Hund. Diätfutter, nur noch 6 Leckerchens am Tag, nichts mehr vom Tisch und nach drei Wochen waren wir schon deutlich unter den 50 Kilogramm und nahe an seinem alten Gewicht dran. Vier Wochen später war er dann bei 45 Kilogramm, weitere drei Wochen später bei 43 Kilogramm und die Diät konnte beendet werden. Schon bei 48 Kilogramm merkte man, dass dem Hund eine große Last genommen worden war, er bewegte sich deutlich besser als vorher und lief und spielte auch wieder richtig mit.


Kleiner Kilo Rückfall im Sommer

Ein dreiviertel Jahr danach nahm er dann wieder deutlich zu. Da wir es aber diesmal schon merkten als er bei 47 Kilogramm war, half eine einfache Umstellung beim Füttern, um ihn sehr schnell wieder ins rechte Lot zu bekommen. Diesmal lag es auch mit am recht drückendem Wetter tagsüber, gerade die Mittagsrunde fand deswegen nur arg verkürzt statt. Weniger Bewegung hätten wir aber durch weniger Energiezufuhr sprich Futter ausgleichen müssen.


Wie wir aus unserem dicken Labrador einen freudigen Hund gemacht haben

Labrador mit deutlich Übergewicht.Beim ersten Mal Gewichtszunahme war es echt hart. Innerhalb möglichst kurzer Zeit mussten zehn Kilogramm runter. Ansonsten war unser Labrador gesund, einer radikal Diät stand laut Tierarzt nichts im Wege, wir sollten aber regelmäßig vorbeischauen. Zum Nachwiegen und zur Kontrolle, ob alles weiterhin ok ist. Außerdem bekamen wir ein teures Diätfutter mit deutlich reduziertem Kalorienanteil mit.


Zu Hause packte ich die Waage aus und schaute auf dem Futter, wie viel davon ein Hund mit seinem Wunschgewicht bekommen sollte. Die Spanne ging von 280 bis 360 Gramm und da sich unser Hund aufgrund seines Übergewichts ja auch weniger bewegte, bekam er dann die ersten zwei Wochen wirklich nur, jedes Mal neu abgewogen 260 Gramm auf zwei Mahlzeiten verteilt. Nach drei Wochen musste ich die Dosis dann auf 300 Gramm erhöhen, da unser Labrador plötzlich deutlich Hunger zeigte. Und ein hungriger Labrador hat so manchen Trick drauf, um sich ein Extra zu erschleichen, dessen Kalorienzahl deutlich über der von 40 Gramm Trockenfutter liegt. Zumal er es ja nicht bei der einmaligen Anwendung seiner Tricks belässt. Wir überlegten außerdem auf welche Kekse wir gar nicht verzichten wollten. Und kamen überein, dass er bei jedem Gassigehen maximal zwei Leckerchens erhalten sollte, insgesamt also acht. Da er aber noch vier Cosequin Tabletten zu bekommen hatte, wurden diese statt direkt nach dem Füttern nun statt Leckerchens gegeben, so dass wir auf noch zwei zusätzliche Leckerchens vorm Schlafengehen kamen und zwei der acht Gassi-Geh-Leckerchens durch die Tabletten ersetzt wurden. Das funktioniert aber nur, weil er die Tabletten wirklich gerne mag.


Bei den Leckerchens habe ich mich mal schlau gemacht, wie viel Kalorien diese haben. Und bin drauf gekommen, dass fünf seiner Lieblingskekse ebenso viel Kalorien haben, wie vier Schmacko Kaustreifen. Die Kekse kann man aber jeweils nur einmal durchbrechen, die Kaustangen dritteln oder sogar vierteln. Und zwei gedrittelte Kaustreifen sind deutlich weniger Kalorien als drei halbierte Kekse.


Außerdem haben wir die Runden verlängert. Da ich drei der vier Runden gegangen bin, habe ich mein Handy immer mitgenommen. Das hat einen Schrittzähler. So konnte ich das prima kontrollieren. Früher war eine der Runden auch eine Spielrunde. Da er da aber natürlich wegen seinem Übergewicht häufig mehr Pause gemacht hat als zu spielen, wurde diese Spielstunde auf nach eine längere Runde gelegt, so dass er zuvor schon mal seine Schrittezahl weg hatte. Hat es bei der letzten Runde immer noch nicht gepasst, wurde eben noch eine Straße weiter gegangen.


Rückfall zum Übergewicht

Unser ranker und schlanker Labrador hielt sich auch eine ganze Weile fit und gesund. Dann merkten wir wieder, das Halsband ist nicht mehr so wie es sein sollte. Da er da aber erst zwei Kilogramm Übergewicht hatte (was bei einem Hund mit einem Idealgewicht von 44 Kilogramm schlimm genug ist, aber noch keine extremen Handlungen bewirken muss), reichte es aus, sich selbst wieder zu kontrollieren. Also Messbecher aus dem Futterbeutel ausquartiert und wieder konsequent jedes Mal nachgewogen, was er bekommt. Außerdem haben wir auf ein kalorienreduziertes Futter gesetzt und die Zahl der Leckerchens wieder eingeschränkt. Nach einer Woche, man merkte ihm da schon an, dass er sich wieder deutlich wohler fühlte, konnte wenigstens die Leckerchen-Rationierung gelockert werden. Besuchen wir Familie, dann darf der dortige Hausherr ihm natürlich mit Leckerchens bestechen, aber er muss die Kaustangen vorher durchbrechen. So hat unser Hund zwei Mal Spaß und der Hausherr auch, aber statt zwei Kaustangen gibt es eben nur eine und am Abend weiß ich das noch und es gibt ein paar Gramm weniger Futter. Dieses Diätfutter mag unser Labador übrigens sehr gerne: Hills Science Plan Light. Mit ca. 4 Euro pro Kilogramm ist es auch nicht zu teuer.


Ich weiß, wir zeigen unseren Hunden gerne, dass wir sie lieben, dass sie etwas ganz besonderes für uns sind. Aber statt mal schnell zur Keksdose zu greifen, tut es auch eine Knuddeleinheit. Statt ihm eine Scheibe Wurst extra zu reichen, freut sich ein Hund ebenso über ein kleines Spiel.


Übrigens, ein gesunder und auch schlanker Labrador lebt meist länger, als ein Moppelchen von Hund: Lebenserwartung Labrador.



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