Der Labrador Retriever - Fotos, Tipps und Wissenswertes

Tagesplan mit unserem Labrador

Nur damit alle, die überlegen, sich einen Labrador anzuschaffen, mal so ein Gefühl bekommen, wie zeitintensiv so ein Hund sein kann, hier mal so ein Tagesplan von uns dreien. Es ist ein Tagesplan für normale Witterungsverhältnis, im Hochsommer, wenn draußen auch Gehweg und vor allem Straßenbelag viel zu heiß für empfindliche Labi-Pfoten sind, verschiebt sich die Mittagsrunde entsprechend, morgens wird versucht mit Sonnenaufgang Gassi zu gehen und ähnliches.


Wobei vorneweg gesagt, der Labrador ist inzwischen fast fünf Jahre alt, jüngere Hunde brauchen deutlich mehr Beschäftigung, ältere wahrscheinlich eher etwas weniger aktive Zeit.


Morgens mit dem Labrador

Meist wird unser Hund mit uns bzw. mit Herrchen wach. Das wir unsere Zeit benötigen, wach zu werden, weiß er inzwischen, aber so eine halbe bis dreiviertel Stunde nach dem wir aufgestanden sind, macht er doch langsam mal darauf aufmerksam, dass es mal an seiner Zeit ist. Dann geht es mit Herrchen zur morgendlichen Austob-Runde mit Ball spielen oder Schwimmen im Meer, mit ausgiebigen Hundezeitlungslesen an dieser und jener Ecke und natürlich seinen Geschäften (ich meine natürlich die des Hundes).


Wenn Herrchen und Hund nach so einer guten Stunde wieder zu Hause eingetrudelt sind, ist Frauchen auch ansprechbar, hat meist schon den Wassernapf sauber gemacht und nimmt die Herrschaften in Empfang. Danach ist für den Vierbeiner ausruhen angesagt, je nach dem wir ausgepowert er ist, dauert es dann auch mit seinem Frühstück so eine halbe Stunde.

Danach ruht der Labrador :-) Vor zwei, drei Jahren war eine halbe Stunde nach dem Fressen noch eine Extrarunde fällig, die benötigt er inzwischen aber nicht mehr.


Auch ein Labrador braucht Spielpausen.Um die Mittagszeit, entweder gegen 14 Uhr oder früher, wenn er sich melden sollte, geht es mit Frauchen auf Spiel und Gassi-Geh-Tour. Meist auch wieder mit Ball werfen, meist aber nicht so ausgiebig wie am morgen bzw. mit mehr Pausen, denn um die Mittagszeit ist es hier auf Gran Canaria dann doch etwas wärmer, auch im Winter. Wenn er gar keine Lust hat zu spielen gehen wir nur die mittelgroße Runde und sind nach ca. 30 bis 40 Minuten wieder zu Hause, wenn er sehr aktiv ist (zum Beispiel bei starken Wolken oder regnerischem Wetter), kann das auch mal eine Stunde sein. Außer es regnet richtig, dann hat Frauchen nach einer halben Stunde nicht mehr wirklich Lust.


Danach ruht der Labrador erneut, manchmal muss er dabei auch noch trocken werden :-) (Wobei es hier auch Ausnahmen gibt, falls zum Beispiel Besuch kommt, den versucht Hund natürlich immer zum Ball spielen zu animieren. Der eine geht darauf ein, der andere nicht, meist reichen Tonko dann auch so fünf Minuten Aufmerksamkeit, dann ist es doch wieder unser Besuch.


Je nach Sonnenstand gehe unter der Woche ich, am Wochenende geht es dann gerne auch mal gemeinsam, noch mal gegen 18 Uhr mit ihm auf Tour. Meist treffen wir dann auch den einen oder anderen Kumpel von ihm. Im Sommer ist die 18 Uhr Runde meist nur eine Kurzrunde, dann findet die ausgiebige Abendrunde ab 20 Uhr statt. Die dauert, je nach Wetter und Wärme etc. wieder so 30 bis 60 Minuten, kann aber auch deutlich länger gehen, wenn eben einer seiner Hundefreunde unterwegs ist.


Manchmal gehen wir Abends ohne ihn weg, häufig darf er auch mit, und meist bleibt das Rudel auch zu Hause. Dann bekommt Tonko gegen halb Neun oder Neun sein Nachtmahl, so ganz festgelegt bin ich da nicht und er auch nicht, und ansonsten dann, wenn wir wieder nach Hause kommen. Das kann dann auch mal gegen 22 Uhr oder – aber eher selten – gegen Mitternacht sein. Meist wird dann noch Fernsehen geguckt und mit dem Hund gekuschelt und gegen Mitternacht gibt es die allerletzte und kleinste Runde des Tages, nach 20 Minuten sind wir dann meist wieder zu Hause. Dann ist Nachtruhe angesagt.


Die hält er auch bestens durch. So alle sechs Monate kann es mal vorkommen, dass er Nachts raus muss, aber dann weckt er einen auch (komischerweise immer das Frauchen :-)). Macht er aber lustig, er bellt nicht oder so, er stellt sich neben das Bett und hechelt mir einfach ins Gesicht. Reicht auch.


Täglicher Hunde-Kleinkram

Dazu kommen andere tägliche Verrichtungen. Im Sommer wird der Wassernapf zudem mindestens drei Mal täglich sauber gemacht, im Winter einmal und dazu eben mehrfach auf Füllstand kontrolliert. Dazu kommt zwei Mal Fressnapf füllen und sauber machen. Im Sommer, wenn Ameisen-Saison ist, muss dann auch der Freßplatz gesäubert werden. Im Regelfall kann unser Hund auch von morgens bis spät Abends in unseren Garten, aber für illegale Geschäfte auf dem Grundstück wird das nicht ausgenutzt, wobei es durchaus aber vorkommen kann, dass er mal, wenn wieder freilaufende Katzen oder so auf dem Grundstück waren, was markiert.


Dieser Tagesplan als Berufstätige?

Als Berufstätige könnte ich mir so ein Pensum mit Labrador nur schwer vorstellen. Als Selbständige baue ich halt die Arbeitszeit so, dass es passt. Und gedankt bekommen wir es von einem glücklichen, ausgeglichenen Hund, der schon seit Jahren nichts mehr kaputt gemacht hat (ok, außer durch Schwanzwedeln).

Ein Labrador für Berufstätige?


Labrador nur im Garten

Wir kennen aber auch andere Labradore. Durchaus Gückliche, ein Beispiel: Wir hatten mal Nachbarn, da durfte die Labrador-Hündin nicht ins Haus. Der Hausherr, Vater von Frauchen, einer sehr verantwortungsvollen Schülerin, hatte das zur Bedingung für die Anschaffung des Hundes gemacht. In einem großen Garten mit standesgemäßer Hundehütte war der erwachsene Hund dann auch ab und an mehrere Stunden alleine, entweder im eigenen Garten oder in dem von benachbarten Großeltern des Frauchens. Aber Auslauf hatte der Hund mit Spielen in der freien Zeit von dieser wirklich viel und im Garten alleine war er dann auch nicht so häufig. Allerdings auf Gran Canaria, wo das Leben auch für Menschen fast ganzjährig draußen stattfinden kann und auch meistens tatsächlich draußen stattfindet :-) Wobei sich die Eltern von Frauchen auch viel gekümmert hat. Mutter hatte die Morgenrunde und Vater ist dann die nächtliche große Runde mit der Labrador-Dame gelaufen. Und eine kleine Schwester, die beim Poolplanschen im Sommer mit Hund auch völlig in ihrem Element war, dazu noch. Aber Frauchen der Hundedame hätte den Hund am liebsten Tag und Nacht bei sich gehabt.


Labi mit Hüftproblemen

Nicht unterschätzen darf man aber auch, dass viele Labrador Retriever zu Hüftproblemen neigen. Wir merken das auch bei unserem, versuchen aber mit Schwimmen und bestimmten Aufbautabletten etwas gegenzusteuern und manchmal muss er eben auch mal Spielpausen einlegen. Bekannte von uns haben aber einen Labrador, mit dem ist aktiv Spielen mit Ball oder gar mit unserem Labrador, obwohl sich beide seit kleinauf kennen, nicht drin. Der kann leider nur Runden laufen und muss eben noch anderweitig beschäftigt und gefordert werden. Ab und an zeigt dieser Labrador dann auch eine gewisse Leinen-Aggressivität. Ist ja auch gemein, eigentlich will er spielen, mit unserem wäre auch ein prima Spielkamerad da und dann dürfen sie nicht. Und dann wird halt mal gebellt und geknurrt. Aber es geht halt nicht anders (zumal der andere auch noch zehn Kilogramm leichter ist als unserer und da wären die typischen Rüdenspiele mit drauf und drunter springen wirklich nicht gut für die Knochen). Der Labrador wird auch sehr viel gehoben, alleine ins Auto springen ist nicht erlaubt, Treppen steigen wird auch vermieden wo es geht.


Typischer Tagesablauf mit Labrador?

Tagesabläufe mit Labrador Retrievern gibt es wahrscheinlich so viele unterschiedliche wie es Herrchen, Frauchen und eben Labradore gibt. Jeder Hund ist eben auch anders. Aber zwei, drei Stunden Zeit sollte man im Regelfall wirklich einplanen, wenn man sich einen Hund dieser Rasse zulegen möchte. Und in der Welpen bzw. Junghundphase sogar eher etwas mehr.


Wobei unser Hund auch schon wegen Krankheit oder extremer Arbeitsüberlastung zwei, drei Tage am Stück mit Notprogrammen leben musste. Also nur vier sehr kurze Runden und ein wenig Ballspielen auf dem Grundstück. Das hat er klaglos mitgemacht, aber am dritten Tag hat man beim Gassi gehen doch die angestaute Energie deutlich gemerkt. Zum Glück kam das erst drei Mal vor.


Und Extrazeit nimmt er natürlich auch gerne und dankbar an. Wenn Herrchen was am Auto schraubt, Frauchen was auf der Terrasse wurschtelt oder Wäsche aufhängt ist der Hund auch meist mit dabei und wenn es nur als Beobachter ist. Meist ist aber eine kleine Extraeinheit spielen immer drin.




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