Der Labrador Retriever - Infos über eine wunderbare Hunderasse.
, 17. November 2019

Unser Labrador Tonko

Unser Labrador Retriever Tonko wurde im Februar 2009 im Norden der Kanareninsel Gran Canaria geboren. Anfang April, mit gut zwei Monaten, zog der kleine Labrador Welpe Tonko dann bei uns ein. Zwar war es für uns nicht der erste Hund, aber unsere Welpen Erfahrung lag eine Weile zurück. Und so wurden es turbulente erste Tage und Monate mit dem Kleinen Tonki, wie dieser Labi auch gerne von uns genannt wurde. Er starb nach einem Leben mit viel Spiel, Spaß, Leckerlis, einer wichtigen Diät und dem Spielen mit vielen tollen Hundekumpels und vielen Streicheleinheiten und Kuschelstunden mit Herrchen und Frauchen im November 2017 auf seiner Geburtsinsel Gran Canaria.


Das Labrador Retriever viel Zeit und Zuwendung brauchen, das zeigte unser Tonko immer wieder. Aber auch wie unkompliziert und freundlich die Hunderasse Labrador ist.


Vorausgesetzt der Hund ist ausgelastet - ansonsten neigt der Labrador auch gerne mal zum gelangweiltem Unsinn :-) Aber das hielt sich bei unserem Labrador in Grenzen, auch wenn unsere Möbel heute noch den einen oder anderen Zahnabdruck von ihm zeigen. Was diese Möbel zu etwas ganz Besonderem machen.


Dank Tonko kenne ich auch fast jeden anderen Hundebesitzer in unserer Siedlung und deren Hunde und die Liste seiner Kumpels war lang und länger :-) Aber auch mit Amy kommen diese Art von sozialen Kontakte nicht zu kurz.


Und auch wenn unser Sonnenschein unter HD leidet, von anderen Krankheiten sind wir bislang verschont geblieben. Nur wenn er – und das geht hier leider sehr schnell – Flöhe hatte, war wegen einer Flohstich-Allergie ein Besuch bei seinem Tierarzt nötig. Aber selbst das ließ sich dann schnell in den Griff bekommen. Wegen seiner HD bekommt unser Labi inzwischen auch jeden Tag Cosequin Tabletten. Seit dem macht Spielen und Gassi gehen auch wieder mehr Spaß.


Zwischenstand unser Labrador

Seit April 2009 sind nun schon einige Jahre ins Land gezogen. Unser Tonko wuchs zu einem ziemlich großen Labrador Retriever heran. Wenn er kein Übergewicht hatte (und darauf haben wir bald sehr genau geachtet), kam er auf stolze 44 Kilogramm. Leider litt unser Vierbeiner unter HD, aber mit bestimmten Tabletten hatte er dennoch ein fröhliches Leben. Wir mussten aufpassen, dass er nicht zu viel spielt und sich überanstrengt, aber bis kurz vor seinem Ende hatten wir die Krankheit gut im Griff (Gesundheit Labrador). Und ein Sonnenschein ist er trotz seiner teilweise auftretenden Humpelei bis zum Ende geblieben. Er war immer fröhlich, immer bereit zu einem Ballspiel und freundlich zu (fast) allen Hunden und Menschen.


Tonko folgt seinem Herrchen

Um es kurz zu machen: Im November 2017 folgte Tonko seinem Herrchen nach. Ich möchte jetzt nicht das – für mich - kitschige Bild der Regenbogenbrücke bemühen, aber die beiden spielen nun ohne Schmerzen und ohne Last an einem anderen Ort.


Neuer Hund zog ein – diesmal kein kleiner Labrador Retriever

Auch wenn ich Tonko sehr vermisste, zog einige Wochen später ein neuer Hund bei mir ein. Ich habe lange überlegt, ob ich mir wieder einen Labrador Welpen holen soll, aber dagegen sprach ein wichtiger Grund:


Ich lebe immer noch auf Gran Canaria. Zum einen gibt es hier keine von einem Verband überwachten Hundezüchter oder ich weiß nicht, wie ich an diese herankommen sollte. Es sind doch mehr Hobbyzüchter, die ihr dafür sorgen, dass der Labrador als Hunderasse nicht ausstirbt. Allerdings steht oft eben das Interesse an Welpen im Vordergrund, nicht unbedingt an gesunden Welpen.


Zum Zweiten gibt es hier auf Gran Canaria so viele Hunde, die ausgesetzt werden, dass ich mich am Ende entschlossen habe, lieber einem Welpen aus dem Tierschutz eine Chance zu geben. Einen Hund zu kaufen, während daneben ein anderer Hund, vielleicht sogar ein Welpe, ums Überleben kämpft, erscheint mir hier auf der Insel so sinnlos. Mit etwas Warten hätte ich sicherlich leider auch einen Labrador bekommen können. Leider, da dieser ja ausgesetzt, aufgegeben oder vielleicht nicht nur vernachlässigt, sondern auch misshandelt worden wäre. So habe ich nun einen süßen Mischling. Vieles ist gleich, schließlich muss auch ein Mischlings-Welpe erst einmal erzogen werden, einiges ist dann doch anders. Aber das ist eine andere Geschichte.


Labrador Tonko und sein Herrchen bleiben in meinem Herzen.




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