Der Labrador Retriever - Fotos, Tipps und Wissenswertes

Der Labrador als Begleithund

Zum Einsatz kam der Labrador früher bei der Jagd zum Apportieren. Inzwischen ist der Labrador als hervorragender Familienhund geschätzt. Aber auch als Begleithund kommen Labradore häufig und gerne zum Einsatz, sei es für körperlich Behinderte oder für Binde. Aber nicht nur als Assistenzhund machen Labradore eine gute Figur, als auch Therapiehunde sind sie geschätzt.


Labrador als Blindenführhund

Gerade als Blindenführer übernimmt der Labrador dabei wichtige Aufgaben. Er muss sein Herrchen oder Frauchen nicht nur sicher um Hindernisse wie Laternen und Autos herumführen. Der Blindenhund muss auch wissen, wo im Supermarkt die Kasse ist, wie man den Weg zu einer bestimmten Tür führt und vieles mehr. Er hebt Gegenstände auf, die dem Menschen heruntergefallen sind und kann für behinderte Menschen sogar Schubladen und Türen öffnen. Wegen seiner Gelehrigkeit und seinem weichen Maul ist der Labrador dafür einfach ideal.

Auch als Begleiter für körperbehinderte Menschen hilft der Hund bei diesen spezielle Aufgaben, die der Mensch nicht mehr alleine bewältigen kann zu meistern. Sei es Gegenstände auf Zuruf zu bringen, Hilfe zu holen, beim Ausziehen zu helfen oder gar im Haushalt zu helfen.


Behinderten-Begleithund

Egal ob nun als Behinderten-Begleithund oder Blindenführer, neben den praktischen Aufgaben fungiert der Hund dabei immer auch als Therapiehund und übernimmt wichtige soziale Aufgaben. Schließlich fällt es viel leichter mit einem Hund an der Seite Kontakt aufzunehmen.


Bevor der Labrador als Blinden- oder Begleithund eingesetzt werden kann, muss er aber erst einmal in die Schule gehen. Bei ausgebildeten Hundeführern lernt er, auf die Signale und Befehle eines Menschen richtig zu reagieren. Da im Straßenverkehr auch das Leben des Menschen von seinem Hund abhängen kann, ist die perfekte Ausbildung hier besonders wichtig. Etwa ein Jahr dauert es, bis der Labrador bereit für seine Aufgabe ist. Doch auch dann kommt er noch nicht zu seinem Menschen. Auch Blinde und Behinderte müssen nämlich erst einmal in die Hundeschule gehen bevor sie ihren Begleithund bekommen. In der speziellen Hundeschule lernen sie ihren zukünftigen Hund nicht nur kennen, sondern lernen auch alle wichtigen Befehle und alles Weitere, was sie über den Umgang mit ihrem Hund wissen müssen. Etwa eine Woche lang wird in der Hundeschule gelernt. Danach nehmen sich Hundeführer, Hundebesitzer und Hund noch einmal eine oder zwei Wochen Zeit, um alle wichtigen Wege kennen zu lernen. Ob zum Einkaufen, zum Arzt, zum Gesangsunterricht oder zur U-Bahn - der Hund muss die gängigsten Wege kennen, um seinen Besitzer sicher zu führen.


Labrador als Begleithund - hier ein BlindenführhundWer einen Labrador als Begleithund hält, der sollte eventuell auch noch über einen zweiten Hund nachdenken. Schließlich möchte der Labrador irgendwann auch einmal spielen, kabbeln und sich so richtig austoben. Mit einem Menschen, dessen Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, ist das natürlich nicht so leicht möglich. Alternativ kann aber auch ein Freund oder Nachbar jeden Tag ein wenig Zeit in den Hund investieren.


Begleithunde kommen in höchst unterschiedlichen Aufgabenbereichen zum Einsatz:


Labradore als Diabetiker Begleithunde

Diabetikerbegleithunde werden von speziell geschulten Trainern ausgebildet. Dieser Begleithunde-Job ist nicht nur was für Labrador Retriever. Allerdings ist nicht jeder Hund als Zuckerschock-Warner geeignet, nur drei Prozent aller Hunde bringen die Gabe mit, die für die Ausbildung zum Diabetikerbegleithund unverzichtbar. Insbesondere Collies und Labradore eignen sich hierfür. Die Hunde sind in der Lage, eine Veränderung der Blutzuckerwerte zu erkennen, anzuzeigen und schließlich auch Hilfe zu holen. Dies gelingt allerdings nur bei einer Erkrankung mit des Diabetes Typ-I. Bei Unterzuckerung helfen die Hunde dem Patienten in dem sie rechtzeitig Alarm schlagen und dieser dann reagieren kann. Zum Beispiel wenn der Diabetes Typ-I-Patient schläft.

Labrador warnt Diabetiker vor Zuckerschock Eine etwas ungewöhnliche Aufgabe für einen Begleithund, Warnung vor Zuckerschock.

Immerhin müssen Typ-I-Diabetiker für ihren hilfreichen Begleiter keine Hundesteuer zahlen. Allerdings übernehmen derzeit die Kassen weder die Kosten für Ausbildung noch für die Anschaffung dieser Begleithunde. In Deutschland gab es 2011 etwa 40 Diabetiker Begleithunde.

Es gibt ein spezielles Portal, Diabetiker Superhunde, das sich an Diabetiker richtet, die ihren Hund zum Diabetes-Spürhund ausbilden möchten oder bereits im Besitz eines ausgebildeten Diabetiker Begleithundes sind. Diabetiker Spürhunde

Neben Diabeteshunde gibt es auch noch Epilepsiehunde. Beide dieser Assistenzhunde gehören zu den medizinischen Signalhunden.


Therapiehund

Nicht jeder Therapiehund ist auch ein Assistenzhund. Ein Assistenzhund hat im Gegensatz zum Therapiehund noch eine ganz bestimmte Aufgabe, häufig helfen sie Menschen mit körperlichen Behinderungen. Therapiehunde hingegen sind vorallem für therapeutische Zwecke da und helfen bereits durch ihre Anwesenheit. Insbesondere bei Kindern und älteren Menschen werden diese speziell ausgebildete Hunde, darunter auch zahlreiche Labradore, eingesetzt.

Labradore sind hervorragender Therapiehund. Viele Menschen, die unter einer psychischen Krankheit leiden, haben als Folge davon ein mangelndes Selbstvertrauen. Sich um ein Tier zu kümmern und dabei Erfolge zu erleben, kann ihnen dabei helfen, dieses Selbstvertrauen wieder aufzubauen und dadurch auch genügend Energie zu bekommen, die eigentlichen Probleme anzugehen. Der Labrador ist dafür besonders gut geeignet, weil er dem Patienten wegen seiner Aufmerksamkeit und Gelehrigkeit besonders schnell Erfolgserlebnisse bieten kann. Darüber hinaus fällt es vielen Menschen leichter, einem Tier gegenüber Gefühle zu zeigen, als einem Menschen.


Alzheimerhund

Auch bei der Alzheimertherapie können Hunde eingesetzt werden. An Demenz erkrankte Menschen treffen auf ein Lebewesen, dass nicht urteilt und der nicht mit den Schwächen seines Gegenübers hadert. Den Hund stört es nicht, wenn er immer wieder dieselben Dinge erzählt bekommt, seine Zuneigung ist unabhängig von solchen Nebensächlichkeiten wie Wiederholungen. Mit Schwanzwedeln, Anstupsen oder Anschmiegen zeigt er seine Zuneigung und spendet Nähe, Wärme, Trost aber auch Anerkennung.


Signalhunde

Signalhunde, auch Gehörlosenhunde, werden darauf trainiert, einem hörbehinderten Menschen auf Umweltgeräusche aufmerksam zu machen. Angezeigt werden u.a. Alarmglocken, Türglocken aber auch Telefon oder Schreie eines Babys. Gehörlosenhunde sind ausgebildet physischen Kontakt aufzunehmen wenn etwas anzuzeigen ist und ihren Partner zur Geräuschquelle hinzuführen.


Haben Begleithunde ein glückliches Hundeleben?

Blindenhund auf BriefmarkeTagein, tagaus an der Seite eines behinderten Menschen seine Pflicht zu erledigen ist für einen Hund Arbeit. Natürlich stellt sich da auch die Frage, führen solche Hunde ein gutes Leben, am besten noch ein artgerechtes Leben? Schließlich sind sie in erster Linie als Hilfsmittel angeschafft worden. Laufen, Spielen, herumtollen ist da im Einsatz nicht. Andererseits gehen sie in ihrem Job oftmals völlig auf und sind ruhig und vor allem ausgeglichen. Wenn man sich gleichzeitig anschaut, wieviele Hunde vor allem deswegen Probleme bereiten, weil sie eben nicht ausgeglichen da unterbeschäftigt sind, dürfte dies bereits ein gutes Indiz dafür sein, dass es ein schönes Leben sein kann. Vor allem, wenn dem Hund neben seiner Arbeit auch Zeit zum Toben und Spielen geboten wird. Zum anderen ist der Hund Teil eines Teams. Eine noch engere, positivere und vertrauensvollere Bindung zwischen Mensch und Tier kann es kaum geben.


Bei der Auswahl von geeigneten Welpen für die Begleithundeausbildung wird zudem großen Wert darauf gelegt, dass die Tiere arbeitsfreudig sind und mitarbeiten möchten. Für die Hunde bedeutet es meist ein lebenslanges Spiel, Aufgaben für ihren Menschen zu erledigen. Und nicht jeder bekommt einen Begleithund, die Wartelisten sind lang, meist werden die kostbaren Tiere nur an Menschen abgegeben, die den Bedürfnissen der Hunde auch gerecht werden und ihren Begleithund wertschätzen. Nicht jeder Mensch ist geeignet einen Begleithund an seiner Seite zu haben.




Rund um den Labrador

Geschichte und Herkunft des Labradors

Eigentlich könnte man die Geschichte des Labradors ganz einfach erklären: Über viele Ecken stammt er vom Wolf ab, so wie eigentlich jeder Hund. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn im Laufe der Evolution hat es vom Wolf ja extreme
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Das Wesen des Labradors

Der Labrador ist ein von Grund auf freundlicher Hund. Aggressivität oder Angst gegenüber Menschen sind hier nicht zu finden, weshalb er sich sehr gut als Familienhund und überhaupt nicht als Wachhund eignet. Er ist sehr menschenbezogen und geht
Das Wesen des Labradors



So wird der Labrador richtig erzogen

Der Labrador ist ein friedliches und aufmerksames Tier. Dennoch ist die richtige Erziehung einer der Eckpfeiler im Leben von Mensch und Hund. Ein Labrador, der keine vernünftige Erziehung genossen hat, hört im falschen Moment nicht, kaut vielleicht
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Gefahren für einen Labrador

Diese Gefahren gelten natürlich für alle Hunde, nicht nur für den Labrador Retriever. Gefahren lauern im Garten ebenso wie beim Spaziergang oder sogar im Haus.
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Ein Labrador für Berufstätige?

Kann man einen Labrador holen obwohl man berufstätig ist? Kann ein Labradorwelpen stundenlang alleine bleiben? Viele Fragen, einige Antworten zum Thema Berufstätigkeit und Hund.
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Der Labrador als Begleithund

Zum Einsatz kam der Labrador früher bei der Jagd zum Apportieren. Inzwischen ist der Labrador als hervorragender Familienhund geschätzt - und auch als Begleithund kommen Labradore häufig und gerne zum Einsatz.
Der Labrador als Begleithund



Vom Labrador Welpen zum ausgewachsenen Hund

Die Entwicklung des Labradors vom Welpen zum voll ausgewachsenen Hund und Senior. Die Welpenphase ist mit die schönste, wenn auch fast die anstrengendste. Ein kleiner tapsiger Hund mit welpenweichen Fell will aber bei Einzug umsorgt werden. Im Regelfall w
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Wie muss ein echter Labrador aussehen?

Das Aussehen eines Labrador kann höchst unterschiedlich sein. Das fängt bei der Fellfarbe an und geht bis hin zur Kopfform und zur Größe.
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Einen Labrador Welpen kaufen? Checkliste vor dem Hundekauf

Hunde sind toll und verändern das Leben. Das gilt natürlich auch für Labradore. Vor dem Kauf eines Labradors sollte einem das wirklich klar sein. Ein Hund kostet Zeit, Geld und noch mal Zeit.
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Ein Labrador vom Züchter oder aus der Hobbyzucht kaufen?

Wenn Sie sich für den Kauf eines Labradors entschieden haben, dann stehen Sie vor der Qual der Wahl: Sollten Sie den Hund vom Züchter kaufen oder aus einer Hobbyzucht? Das ist nicht nur eine Gewissensfrage. Die Anschaffung eines Hundes kostet viel
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Versicherungen für den Labrador

Gerade bei größeren Hunden - und dazu zählt der Labrador Retriever - sind Versicherungen ein wichtiges Thema. Inzwischen gibt es auch für vierbeinige Mitbewohner eine Reihe von Versicherungsmöglichkeiten.
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Labrador Fellpflege

Der Labrador Retriever hat ein recht kurzes und glattes Fell. Große Pflege benötigt es nicht, einmal die Woche sollte aber die Fellpflege auf dem Programm stehen.
Labrador Fellpflege



Was bedeutet Retriever?

Was ist eigentlich ein Retriever und gibt es einen Unterschied zwischen Labrador und Labrador Retriever?
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Labrador Showlinie und Arbeitslinie

Labradore können höchst unterschiedlich aussehen. Das liegt auch daran, dass es zwei verschiedene Zuchtlinien gibt: Arbeitslinie und Showlinie.
Labrador Showlinie und Arbeitslinie



Mit dem Hund auf Reisen

Auch mit einem Hund kann man in den Urlaub. Ein Labrador will eh immer bei seinem Rudel bleiben, da ist die Mitnahme in die Ferien fast schon Pflicht. Egal ob Reisen mit Auto, Bahn oder Flugzeug, hier einige Tipps.
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Lebenserwartung Labrador

Wie alt wird eigentlich ein Labrador? Für einen Hund einer großen Hunderasse durchschnittlich recht alt mit zwölf bis dreizehn Jahren. Mehr Infos über die Lebenserwartung beim Labrador Retriever.
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Erbkrankheiten beim Labrador - Der Labrador und seine Gesundheit

Wie bei allen Rassehunden können auch beim Labrador Retriever Erbkrankheiten auftreten. Zu diesen gehört u.a. die Hüftgelenksdysplasie.
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Fellfarben beim Labrador

Labrador Retriever gibt es in den drei Fellfarben schwarz, braun (chocolate) und gelb. Wie werden die Fellfarben vererbt? Welche Eltern bekommen welche Welpen in welcher Farbe und womit hat die Fellfarbe nichts zu tun.
Fellfarben beim Labrador



Dummytraining mit dem Labrador

Gezüchtet wurde der Labrador Retriever als Jagdhund. Zwar sollte er das Wild nicht selbst erlegen oder aus dem Bauch ausgraben, aber beim Apportieren von geschossenem Jagdtier kam er zum Einsatz. Zum Beispiel bei der Jagd nach Wildenten. Nicht
Dummytraining mit dem Labrador



Labrador aus Tierheim oder Tierschutz

Wenn es kein Labrador Welpe sein muss oder soll, kann man einem Hund aus Tierheim oder Tierschutz ein neues Zuhause geben.
Labrador aus Tierheim oder Tierschutz



Silberne Labrador Retriever

Silberne Labradore sind fast noch Exoten und fast immer wird man hören: Gibt es nicht. Entweder krank weil Gendeffekt oder eine Mischung aus Labi und Weimaraner.
Silberne Labrador Retriever



Hüftdysplasie bzw. Hüftgelenksdysplasie beim Hund

Labrador und andere Hunde jeder Rasse, egal ob klein oder groß, können unter Hüftdysplasie auch HD genannt leiden. Unbehandelt kann ein HD Hund große Schmerzen haben.
Hüftdysplasie bzw. Hüftgelenksdysplasie beim Hund



Gesunde Ernährung beim Labrador besonders wichtig

Einen Labrador satt zu bekommen - das ist wirklich nicht schwer. Mit einer fleischreichen Ernährung ist es aber besonders gesund.
Gesunde Ernährung beim Labrador besonders wichtig



 

 

 

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